Regional - saisonal: Ich koche!

Ein Problem für Menschen mit einem straffen Tagesplan lautet: Kochen kostet Zeit, vor allem Anfang. Hier hilft leider nur üben. Unser Tipp: Zelebriert es! Wie wäre es mit einem Koch-Urlaub? Eine Woche zu Hause mit gemütlichen Ausflügen und mindestens einer selbstgekochten Mahlzeit am Tag. Anfänger nutzen die Zeit, um sich grundlegende Techniken anzueignen, Fortgeschrittene planen ausgeklügelte Menus und genießen einen Gourmeturlaub der besonderen Art. Vielleicht gönnt ihr Euch sogar einen Kochkurs.


Ein neues Trendthema, das wunderbar zu saisonal und regional passt, ist „meal prep“. Es bedeutet nichts weiter als Vorkochen und vereint mehrere praktische Faktoren: Zeit sparen, gesund ernähren, Lebensmittelverschwendung vorbeugen und wenn man es richtig anstellt kann man damit sogar Energie sparen.



Das kann ganz klassisch passieren, zum Beispiel mit alten Haltbarmachtechniken: Sauerkraut einlegen, Einkochen, Saft und Sirup herstellen. Einfrieren. Es gibt genügend Methoden, saisonale Lebensmittel haltbar zu machen. Ja, das kostet Zeit. Aber es macht Spaß (wirklich!) und die Nahrungsmittel sind am Ende genau auf den eigenen Geschmack abgepasst. Das Internet ist voll von kreativen Food Bloggern, die alte Rezepte aufspüren und aufpeppen, die Buchläden und Bibliotheken bieten Kochbücher in allen Variationen. Sucht nach Stichworten wie alte Sorten, samenfest, Wintergemüse.


Oder bereitet Euch eine "Kochbasis" vor. Eine Art Grundlagenrezept, das in einem zweiten Schritt variiert werden kann. Fangt einfach an: Chili lässt sich hervorragend einfrieren und in verschiedenen Gerichten einsetzen. Weißkohl kann zur richtigen Saison in großen Mengen angebraten werden, mit Zwiebeln und Gewürzen. Portionsweise eingefroren wartet er auf seinen Einsatz, Rezepte gibt es in Hülle und Fülle. Lest Euch digital oder analog ins Thema ein, sucht Euch Eure Geschmacksrichtung und startet durch.


Echte meal prep Profis bereiten an einem Tag die Gerichte für eine komplette Woche vor. So investieren sie einmal gezielt viel Zeit in die Lebensmittelzubereitung, haben dann aber für die restliche Woche nur noch wenig Aufwand und trotzdem ausgewogene und leckere Mahlzeiten. Lasst Euch von den vielen Blogs im Internet inspirieren.


Eine gute Ernährung ist gut für die Seele, das mag noch so esoterisch klingen, wahr ist es trotzdem. Es lohnt sich also, sich damit zu befassen.

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